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Bevölkerungswachstum und Umweltschäden

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Die Weltbevölkerung expandiert in rasender Geschwindigkeit. Der Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Umweltbelastung scheint auf den ersten Blick klar: Mehr Menschen verbrauchen mehr Ressourcen, Schaden mehr der Erde und erzeugen mehr Abfall. Wie sich die Nationen entwickeln, so erhöhen sie ihren Verbrauch. Diese einfache Überlegung ist wahr, aber das größere Bild ist viel komplexer. Obwohl es schon lange vermutet worden ist, dass menschliche Aktivität wesentlich zur Umweltbelastung beigetragen hat, hat die Wissenschaft, erst vor Kurzem damit begonnen, die menschliche Rolle mit ihren Aktivitäten auf die Umwelt zu erforschen. Bis vor Kurzem war die Klimawandel-Debatte darauf konzentriert, ob er durch menschliche Tätigkeit und Handlungen hervorgerufen worden ist. Kürzlich, hat sich die Debatte in eine neue Richtung verändert, vom “ob” auf welche Arten von Aktivitäten sind am meisten am Klimawandel betätigt.

Die Weltbevölkerung wächst rasant

Im letzten Jahr hat die Menschheit die Sieben-Milliarden marke überschritten und nach den Veröffentlichten Prognosen wird sich die Zahl auf neun bis zwölf Milliarden bis zum Jahr 2050 erhöhen. Auch große wissenschaftliche Leistungen, die zum Beispiel zur Senkung der Mütter- und Kindsterblichkeit während der Geburt beigetragen haben, haben die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschenpopulation von 48 Jahren auf 68 Jahre erhöht.

Heute ist das Ausmaß der wirtschaftlichen Aktivität so groß, dass die Prozesse des Stoffwechsels und Regenerationsfähigkeiten der Atmosphäre und Hydrosphäre in vielen Regionen der Welt nicht in der Lage sind, die schädlichen Wirkungen auszugleichen.

Die Umweltfolgen sind dramatisch

Die größten Probleme stehen im Zusammenhang mit der kurzen Erneuerungszeit und mit den 100% unumkehrbaren Schäden der Ökosysteme, welche Klimawandel, Wohnraumreduzierung, eine Veränderung der Ozonschicht, Artensterben und genetische Veränderungen als Folgen haben. So hat die Menschheit in den letzten 100 Jahren mehr als 360 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre entlassen, was seinen Gehalt in der Atmosphäre auf ca. 15% erhöhte. Kohlendioxid dient als Regulator der Wärmebilanz und steigende Konzentrationen von CO2 können zum Treibhauseffekt führen. Als Ergebnis ist es möglich, durch den allgemeinen Klimawandel und der globalen Erwärmung das Schmelzen des Eises in der Arktis und Antarktis zu verursachen und auf diese Weise das Sinken der niedrigeren Gebieten zu erzeugen, wo etwa ein Drittel der Weltbevölkerung lebt. Ebenfalls intensiviert sich die Krise der Städte mit dem Bevölkerungszuwachs. Großstädte, einschließlich die Vorstädte, belegen immer mehr ein breiteres Gebiet, wo sich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung konzentriert und das mit steigender Tendenz. Sie repräsentieren einen separaten Raum und eine künstlich aufrechterhaltene Umwelt, die abhängig von äußeren Bioressourcen, wie saubere Luft und Wasser, sind. Die Wälder der Erde sind von 11,4 auf 7,3 Quadratkilometer pro 1.000 Personen seit 1970 geschrumpft. Wildarten sind 50 bis 100 Mal schneller vom Aussterben bedroht als sie natürlicherweise tun würden. In den letzten 50 Jahren wurden 17% der Grundböden stark degradiert. Das sind fast 2 Milliarden Hektar – was mit der Größe von China und Indien zusammen verglichen werden kann.

Alle Definitionen der nachhaltigen Entwicklung erfordern, dass wir die Welt als ein System betrachten, das Raum und Zeit verbindet. Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die menschlichen Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die künftigen Generationen in ihren Möglichkeiten einzuschränken. Leben innerhalb unserer ökologischen Grenzen ist eine der zentralen Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung. Alle andere Aktionen, insbesondere amplifiziert mit dem exponentiellen Bevölkerungszuwachs, hätten eine extrem negative Auswirkung auf die globale Umwelt.

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