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Ozon – ein Umweltkiller?

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Mit dem Ozon zu leben heißt, die Belastung zu verringern. Vor allem die hohen Temperaturen im Sommer kombiniert mit der immer stärker werdenden Luftverschmutzung beschleunigen die Bildung von bodennahen Ozon. Dies kann auf Dauer zu schwerwiegenden Auswirkungen der Gesundheit führen. Davon sind besonders ältere Menschen und Kinder betroffen. Asthma sowie andere Atemwegserkrankungen sind die daraus resultierende Folgen. Schützen Sie sich vor allen Dingen im Sommer vor den gefährlichen Ozonbelastungen.

Betroffene Ozon-belastete Gebiete

Besonders hohe Konzentrationen von Ozon werden in den Sommermonaten gemessen.
Hauptbetroffene Regionen sind unter anderem:

  • Belgien
  • West-Deutschland
  • Paris und Umgebung
  • Nordfrankreich
  • Und der Norden Italiens

Die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen durch bodennahes Ozon sind erschreckend. Hauptsächlich werden Atemprobleme diagnostiziert, die Asthma auslösen können. Studien zufolge zeigen, dass damit auch eine erhöhte Sterblichkeitsrate verbunden ist. Jenes Ozon, welches uns vor den gefährlichen UV-Strahlungen schützt, kann das bodennahe oder aus Troposphäre Ozon auch unsere Pflanzen schädigen. Die führt im Anschluss zum Ausfall an Ernte und einem eingeschränktem Waldwachstum. Zusätzlich können sogar Gebäude und Denkmäler in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Auswirkungen dieser Ozonbelastung sind schwerwiegender als man sich denken mag. Das bodennahe Ozon wird nämlich nicht unmittelbar in die Atmosphäre emittiert. Viel mehr bilden sich Schadstoffe aus unterschiedlichen Quellen, die durch chemische Reaktionen freigesetzt werden. Dies kann unter anderem verschiedenste Ursachen haben. Vor allen Dingen stehen dabei die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, der Straßenverkehr, Raffinerien, Abwasser, Waldbrände, hohe Viehbestände und die gesamte Vegetation als Verursacher im Vordergrund. Hitze sowie Sonnenlicht werden durch die Reaktionen, die das Ozon erzeugt, katalysiert. Aus diesem Grunde wird gerade in den Sommermonaten die Belastung ziemlich groß. Südeuropa verzeichnet hinsichtlich dieser Problematik höhere Werte als jene im Norden.

Zahlreiche Informationen zur Ozonbelastung

Das Internet bietet Ihnen eine sehr gute Anlaufstelle, für Informationen bezüglich der Ozonwerte. Stündlich werden diese aktualisiert und der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Mit rund 2000 Messstationen kann die Luftqualität bereits sehr gut bestimmt werden. Jene Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden, Kinder oder ältere Menschen sollte bei hohen Ozonwert den Aufenthalt im Freien möglichst reduzieren. Am Nachmittag ist die höchste Belastung zu verzeichnen. Arbeiten, Sport und Freizeitaktivitäten sollten demnach auf die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

Die Emissionen die durch Ausgangsschadstoffen freigesetzt werden, sind in den letzten Jahren erheblich gesunken. Nichts desto trotz ist die Ozonbelastung in der Luft immer noch recht hoch. Die häufigste Bevölkerungsgruppe, die davon betroffen ist, befindet sich in der EU im städtischen Gebiet. Man schätzt 17 Prozent dieser Gruppe sind mit einem viel zu hohen Ozonwert belastet. Dies führt nicht nur zu gesundheitlichen Risiken. Ozon und Luftverschmutzung führen zu erheblichen wirtschaftlichen Kosten. Jährlich rechnet man in der EU mit bis zu 170 Milliarden EURO.

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