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Toxine in Lebensmitteln

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Toxine in Lebensmitteln

Wie Inhaltsstoffe das Essverhalten ändern können

Verbraucher sind zunehmend durch die zunehmende Schwemme an aktuellen Pressemeldungen und Berichten zu Toxinen in Lebensmitteln verunsichert.Fachbegriffe sind dabei nicht Jedem geläufig. Eine Ansprechstelle für offen stehende Fragen wird meist nicht genannt. Am nächsten Tag ist diese Ansprechstelle meist schon nicht mehr erreichbar.

Der Verbraucher beschäftigt sich auch in seiner Freizeit intensiv mit dem Thema, doch wer steht am Wochenende als Ansprechpartner zur Verfügung? Welche seriösen Websites mit qualifizierten Informationen stehen bereit und werden bei Meldungen genannt? Es fehlt an Aufklärung. Immer noch und immer wieder. Oftmals redet die Politik am Verbraucher vorbei und wirkt bedauerlicher weise und aufgrund der dargebotenen Handlungsoffensiven nur noch lächerlich und kann daher nicht mehr Ernst genommen werden.

Diese bisher nicht beseitigten Faktoren tragen zur allgemeinen Verunsicherung bei. Ängste und Ratlosigkeit entstehen in einer bis dato nie dagewesenen Fülle. Fehlende Informationen im Informationszeitalter sind nicht länger hinnehmbar. Die Wut des Verbrauchers nimmt zu. Jede neue Meldung sensibilisiert für die nächste.

Oftmals sind derartige Begriffe aufgrund gesetzlicher Regelungen aber auch anders definiert als gedacht. Wer beispielsweise denkt, ein Biozid ist ein chemischer Gefahrstoff zum Ausrotten von Schädlingen, der kennt nur einen Teil der Wahrheit. Die gesetzliche Definition geht hier erstaunlich weit.

Fakt ist, Toxine hat es immer gegeben. Insgesamt sind Lebensmittel so sicher wie nie. Darüber dürfen auch die aktuellen Meldungen nicht hinwegtäuschen. Allerdings muss man sich fragen, welche Kontrollmechanismen hier versagt haben und hier gehört auch jeder Schritt vom Anbau, Ernte, Lagerung bis zu den einzelnen Schritten der Erzeugung von Lebensmitteln bis zur Lagerung im Handel erneut auf den Prüfstand.

Wann wird die Aufnahme von Toxinen in Lebensmitteln zur Gefahr? Ist die Gesundheit von Mensch und Tier ? Jedes Gift muss für sich betrachtet werden. Die Aufnahme einer hohen Dosis und einer langen Einwirkungszeit erhöhen das Risiko für eine akute Giftwirkung. Problematisch sind aber unter gewissen Umständen auch geringste Dosen, die sich über mehrere Jahrzehnte anreichern. In diesen Fällen kann irgendwann ein die Gesundheit gefährdenden Effekt bei belasteten Menschen auftreten und infolge der Giftwirkung erkranken. Früher wurde DDT als Insektizid eingesetzt, dass sich in einer Vielzahl von Tiere der Nahrungskette anreicherte und letztendlich auch den Menschen betraf. Im Mittelalter führten Verunreinigungen mit Mutterkornalkaloiden im Getreide zu seuchenartigen Erkrankungen aufgrund der Toxine in Lebensmitteln. Im Zeitalter der Industriealisierung explodierten Konservendosen aufgrund der Gasbildung durch Toxine. Hier ist die Giftbildung für den Verbraucher leicht zu erkennen. Gewölbte Deckel, ein Zischen beim Öffnen sind sichere Alarmzeichen.

Solange der Verbraucher einen Pilzrasen auf Lebensmitteln erkennen kann oder einen charakteristischen Geruch wahrnehmen kann, ist er sich der Gefahr bewusst und kann durch eigenes Handeln sich und seine Familie vor weiteren schädlichen Einflüssen bewahren. Gelangen aber Aflatoxine durch die Nahrungskette in Lebensmittel, können diese nicht erkannt werden.

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