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Umweltfreundliche Stromerzeugung

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Energie braucht jeder, doch woher diese Energie stammt ist beeinflussbar. Umweltfreundlich erzeugte Energie rückt mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Immer mehr Bürger stellen sich die Frage, woher der Strom der tagtäglich im Haushalt verbraucht wird eigentlich stammt.

Energieversorger sind zur Offenlegung der Herkunft ihres Stroms verpflichtet

Seit dem Jahr 2005 sind die deutschen Energieversorgungsunternehmen verpflichtet offenzulegen, aus welchen der drei Quellen – Kernkraft, fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien – der gelieferte Strom stammt. Diese Stromkennzeichnung findet sich im Paragraphen 42 des Energiewirtschaftsgesetzes und geht zurück auf eine Richtlinie der Europäischen Union. Diese Kennzeichnung des Energiemixes versetzt die Verbraucher in die Lage, genau solche Lieferanten zu bevorzugen, die einen besonders hohen Anteil an umweltfreundlich erzeugten Strom anbieten. Die meisten Versorger haben auch bereits spezielle Produkte im Angebot, deren Energiemix auf die Bedürfnisse umweltbewusster Haushalte ausgerichtet ist. Leider sind diese Angebote in der Regel teurer als der „normale“ Strom. Trotzdem kann es überlegenswert sein, einen Ökostromtarif abzuschließen und damit aktiv Umweltschutz zu betreiben. Im Zuge der Liberalisierung der Strommärkte, wurden auch die Möglichkeiten zum einfachen Wechsel des Stromanbieters geschaffen. In diesem Zusammenhang sorgt die Stromkennzeichnung für eine höhere Transparenz im Strommarkt und versetzt den Verbraucher in die Lage, eine eigenverantwortlich Entscheidung über den individuellen Strombezug zu treffen.

Selbsterzeugter Ökostrom als Ergänzung

Wer über ein eigenes Haus mit einem geeigneten Dach verfügt, kann über die Errichtung einer Solaranlage nachdenken und damit selbst umweltfreundlichen Strom erzeugen. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verpflichtet den lokalen Stromnetzbetreiber, den von Photovoltaik-Anlagen erzeugten Strom komplett abzunehmen. Dem privaten Stromerzeuger wird darüberhinaus durch das EEG, eine feste Einspeisevergütung für 20 Jahre garantiert. Das schafft Planungssicherheit und ermöglicht eine detaillierte Kalkulation der Aufwände zur Errichtung und Betrieb der Anlage, sowie der zu erwartenden Erträge. Förderungen des Vorhabens über die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind möglich, in Form von zinsgünstigen Darlehen aus dem KfW-Programm für erneuerbare Energien. Bei der Auswahl geeigneter Anbieter ist besonders auf die Langlebigkeit der verwendeten Solarmodule und auf die Garantieleistungen der Hersteller zu achten. Bei einer kalkulierten Laufzeit der Anlagen von 25 Jahren und mehr, ist eine qualitativ hochwertige Anlage, dem vermeintlich günstigsten Angebot oftmals überlegen.

Das örtliche Handwerk als Partner für Photovoltaik-Anlagen

Die Errichtung einer Solaranlage auf Privatgebäuden, ist alles andere als trivial und gehört in die Hände erfahrender und spezialisierter Handwerksbetriebe. Nur so lassen sich Fehler in der Planung und bei der Montage vermeiden und kostenintensive Nacharbeiten verhindern. Eine korrekte Montage und Inbetriebnahme der Anlage ist auch Voraussetzung dafür, dass die Gewährleistungsansprüche gegenüber den Herstellern der Module gewahrt bleiben. Einmal montiert, liefern die Photovoltaikanlagen sicher und zuverlässig Strom. Der jährliche Ertrag unterliegt natürlich den Wetterbedingungen aber insgesamt konnte bereits heute, durch den dezentralen Ausbau von Solaranlagen, der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung deutlich gesteigert werden. Und darum geht es doch letztendlich: Sauberer und nachhaltig erzeugter Strom für alle Haushalte in Deutschland.

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