CWAC.net

Umweltschonender Bergbau

Home  >>  Umweltschonender Bergbau

Umweltschonender Bergbau bei der Goldgewinnung!

Energie- und Rohstoffgewinnung im Bergbau

Vor allem im Bereich der Edelmetallgewinnung und im Besonderen beim Goldabbau wird oft das Thema Umweltzerstörung in den Kontext gebracht. Der Bergbau kann jedoch mit zunehmenden Fortschritt schonender und vor allen Dingen umweltfreundlicher erwirtschaftet werden. In Kleinminen wir vorwiegend Quecksilber eingesetzt, beim industriellen Bergbau hingegen spielt das Zyanidverfahren eine wesentliche Rolle. Keine der beiden Varianten ist Risikolos und mit Gefahren für Mensch und Umwelt verbunden. Dabei könnte der Bergbau um einiges ökologischer durchgeführt werden.

Alternative Verfahren anwenden und Umwelt schonen!

Alternative Verfahren zur Gewinnung von Edelmetalle könnten die Umwelt deutlich entlasten. Dabei stehen verschiedene Varianten zur Auswahl. Denn Gold kann auch ohne dem Einsatz von Zyanid oder Quecksilber aus dem Berg gewonnen werden. Wer sich für das Goldwaschen per Hand entscheidet, arbeitet nicht wirtschaftlich. Denn der geringe Anteil von Gold pro Tonne ist im Bezug auf den industriellen Maßstab sehr gering. Das Ziel steht als fest, ökologisch vertretbar und wirtschaftlich sollte der Bergbau erfolgen. Die toxikologische Belastung, welche durch Retorteneinsatz minimiert werden soll, ist mittlerweile von hoher Bedeutung. Unter Retorten versteht man Anlagen, welche einerseits geschlossen sind und andererseits das verdampfte Quecksilber auffangen, das während des Erhitzens “Brennen” entsteht. Mit der Hilfe dieses Verfahrens kann die Umweltbelastung der heutigen Bergbauarbeiten um bis zu 99 Prozent verringert werden. Warum trotzdem noch so viele Unternehmen darauf verzichten, ist unverständlich.

Chemieeinsätze eliminieren – den Fortschritt nutzen

Gold kann aufgrund der schnellen und fortschrittlichen Entwicklung der vergangen Jahren auch ohne unnötigen Chemieeinsatz gewonnen werden. Hier kommt das sogenannte Wilfley-Verfahren zum Einsatz. Hierbei wird ein Rütteltisch verwendet, der die Vor-Konzentrate aus den unzähligen Gesteinsmühlen trennt. So wird in einem schonenden Verfahren das taube Gestein vom wesentlichen Mineral gesondert. Betrachtet man den industriellen Bergbau näher, so wird in diesem Bereich verstärkt das JIG und auch das Knelsonprinzip eingesetzt. Spricht man von JIG so handelt es sich hierbei um einen Konzentrator, der die die Mineralien mit der Hilfe von Wasser trennt. Auch beim Knelsonprinzip wird das Mineralt getrennt, jedoch in einer Konzentratorzentrifuge. Diese Zentrifuge trennt das Mineral nach seinem spezifischen Gewicht vollautomatisch. Dieses System arbeitet unter äußerst umweltfreundlichen Aspekte mit höchster Ausbeute.

Ein erwähnenswerter Aspekt, der meist unberücksichtigt bleibt ist jedoch dass auch alle neuen Entwicklungen die Zerstörung von großen Flächen nicht verhindern. Bei einem großen Bergbaubetrieb ist es häufig der Fall, dass unmittelbare Bewohner der Umgebung vertrieben werden und auch die Natur in seinem ursprünglichen Zustand zerstört wird. Eine besondere Alternative die es zum konventionellen Goldabbau gibt ist das Recycling von Gold. Alter Schmuck, sowie Zahnimplantate aus Gold können wieder in den Ursprünglichen Zustand versetzt werden. In diesen Fällen können auch Sie mithelfen, den drastischen Bergbau ein Stück weit einzudämmen. Zahlreiche Werkstätten, Schmieden und der gleichen verwenden Ihre alten Materialien und kreieren daraus ein völlig neues Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *